Evangelium am 2. Sonntag im Jahreskreis, den 20. Januar: Joh 2,1-11

Evangelium am 2. Sonntag im Jahreskreis, den 20. Januar: Joh 2,1-11

„In jener Zeit fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging,  sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut! Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungssitte der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter. Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand. Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist! Sie brachten es ihm. Dieser kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt. So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn.“

Impuls zum Evangelium:

Joh 2,1-11 • Was für eine Geschichte: Jesus, der große „Verwandlungskünstler“, macht aus Wasser Wein. Das Fest kann weitergehen. Die Lebensfreude bricht nicht ab. Eine frohe Botschaft, die auf Verwandlung setzt. Wünschenswert: Ein Glaube, der mich und andere verwandelt und in hoffnungsfroher Erwartung leben lässt. Dann ist jedes Fest und jeder Sonntag ein Vorgeschmack und eine Einübung in Freude „für die große hochzeit der welt / auf die wir alle hoffen“ (Wilhel-Willms).

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