Evangelium von 12. Sonntag, den 19. Juni: Lk 9,18-24

„In jener Zeit betete Jesus für sich allein und die Jünger waren bei ihm. Da fragte er sie: Für wen halten mich die Leute? Sie antworteten: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elíja; wieder andere sagen: Einer der alten Propheten ist auferstanden. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Petrus antwortete: Für den Christus Gottes. Doch er befahl ihnen und wies sie an,   es niemandem zu sagen. Und er sagte: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohepriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er muss getötet und am dritten Tage auferweckt werden. Zu allen sagte er: Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will,   wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten.“

Impuls zum Evangelium:

Jesu Frage „Wer bin ich?“ wird niemals mit einem Wort, mit einer Bedeutung, mit einer Botschaft alleine zu beantworten sein. Eine Antwort auf die Frage kann letztlich nur der geben, der sich auf Jesus einlässt, der Jesus erfahren hat – denn Lernen, Studieren und Forschen führen nicht hinein in die Beziehung mit ihm, dem Menschen, Leidenden, Gekreuzigten, Durchbohrten und Auferstandenen.

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