Evangelium von 14. Sonntag, den 3. Juli: Lk 10,1-9

Evangelium von 14. Sonntag, den 3. Juli: Lk 10,1-9

„In jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit vor sich her in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte. Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden! Geht! Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemanden auf dem Weg! Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Sohn des Friedens wohnt, wird euer Friede auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren. Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, ist seines Lohnes wert. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes! Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt. Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist euch nahe!“

Impuls zum Evangelium:

„Ohne Reisetasche, ohne Schuhe und ohne einen Geldbeutel“ schickt Jesus 72 Jünger auf eine Mission in die umliegenden Städte und Dörfer. Diese kaum durchführbare und schockierende Anweisung klingt in unseren Tagen, wo wir von allen Dingen immer mehr haben wollen und nie genug kriegen können, wie eine Herausforderung an unsere Lebensweise. Und es taucht dabei bei mir auch die Frage auf, was man wirklich zu einem guten und gelingenden Leben braucht. Und auch was man nicht braucht.

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